Was ist Beton?
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beton ist ein formbarer Baustoff, bei dem Gesteinskörner durch ein Bindemittel dauerhaft verbunden werden. Es handelt sich also um ein System aus zwei Komponenten.

Prinzipiell kann man Betone mit verschiedenen Bindemitteln herstellen: mit Zement (+ Wasser), mit Bitumen (für Asphaltbeton), Kunststoffen (Polymerbeton) oder mit Schwefel (Schwefelbeton). Im Allgemeinen denkt man aber, wenn von Beton die Rede ist, an den wichtigsten Beton, den Zementbeton.

Zementbeton besteht aus Bindemittel (Zement, dem ein hydraulischer Zusatzstoff beigegeben werden kann), Wasser und Gesteinskörnungen, sowie eventuell Zusätzen zur Beeinflussung bestimmter gewünschter Eigenschaften. Das Bindemittel, das die Körner miteinander verkittet, ist der aus Wasser und Zement (und eventuell Zusatzstoffen) gebildete Bindemittelleim. Beim Erhärten wird der Bindemittelleim zu Bindemittelstein.

Es ist leicht vorstellbar, dass ein mit nur wenig Wasser verdünnter "Leim” mehr Klebekraft hat als einer, der stärker verdünnt ist. Zementleim mit weniger Wasser ergibt darum einen festeren Beton.

Zement bzw. Beton erhärtet nicht mit Hilfe der Luft bzw. durch „Trocknen“, sondern durch Reaktion des Zementes mit Wasser.
Dabei wird ein Teil des Anmachwassers gebunden. Darum kann Beton auch unter Wasser erhärten, der Zementstein ist in Wasser nicht löslich. Diese Eigenschaften des Zementes kennzeichnen ihn als „hydraulisches” Bindemittel.

 
         
 

 

 
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