Wohnbeton
Bauproduktekennzeichnung in Europa und Österreich
 


Das Österreichische Regelwerk für das Bauwesen

Das österreichische Regelwerk für das Bauwesen besteht im Wesentlichen aus folgenden Elementen:

Bauprodukte-Richtlinie (Construction Products Directive - PCD) der EU-Kommission mit ihren sechs
  grundlegenden Anforderungen

Bundesgesetze, -erlässe und -verordnungen, insbesondere Bauprodukte-Gesetz 1997

Landesbauordnungen, -gesetze, -erlässe und -verordnungen, insbesondere Bautechnik-VO

Vereinbarung der Bundesländer gemäß Art. 15a B-VG über die „Regelung der Verwendbarkeit
  von Bauprodukten“ vom 17.08.1999 kundgemacht in den Bundesländern durch:

• Landesgesetzblatt Nr. 51/1999 im Burgenland
• Landesgesetzblatt Nr. 45/1999 in Kärnten
• Landesgesetzblatt Nr. 0816-0/1999 in Niederösterreich
• Landesgesetzblatt Nr. 62/1999 in Oberösterreich
• Landesgesetzblatt Nr. 87/1999 in Salzburg
• Landesgesetzblatt Nr. 80/1999 in Steiermark
• Landesgesetzblatt Nr. 102/1999 in Tirol
• Landesgesetzblatt Nr. 41/1999 in Vorarlberg
• Landesgesetzblatt Nr. 32/1999 in Wien

Baustoffliste ÖE des OIB - Österr. Institut für Bautechnik für Bauprodukte, für die vorliegend:

Harmonisierte Europäische Normen (hEN) und darauf basierende Œ –Konformitätskennzeichen
           
Zulassungsleitlinien (European Technical Approval Guidelines - ETAG) der EOTA -    Europäische Organisation für Technische Zulassungen und darauf basierende   Europäische Technische Zulassungen (European Technical Approvals - ETA, bzw.   ETZ) bzw. Œ-Konformitätskennzeichen; für Produkte, für die keine Leitlinien vorliegen, kann eine Europäisch Technische Zulassung (ETA bzw. ETZ) aufgrund eines europäischen individuellen Abstimmungs-verfahrens (Common Understanding of
Assessment Procedure - CUAP) erteilt werden.

Baustoffliste ÖA des OIB - Österr. Institut für Bautechnik für Bauprodukte, für die keine hEN, ETAG oder
  CUAP, bzw. ETA (ETZ) vorliegend, wohl aber :

 • ÖNORMEN und darauf basierende ÜA-Einbauzeichen (ÖNORMEN gelten als Voraussetzungen für  „ÖNORM-geprüft“-Siegel auch im freiwilligen Bereich)

         • Verwendungsgrundsätze des OIB-Österr. Institut für Bautechnik und darauf basierende ÜA-
            Einbauzeichen

         • Gutachten des OIB - Österr. Institut für Bautechnik, wenn Produkte mehr als unwesentlich von den für
           sie geltenden Bestimmungen der Baustoffliste ÖA   abweichen, und darauf    basierende ÜA-
           Einbauzeichen

         • Einschlägige Richtlinien von Güteschutzverbänden (z.B. Österr. Forschungsgemeinschaft Straße u. Verkehr, Österr. Vereinigung für Beton u. Bautechnik), und   darauf basierende   ÜA- Einbauzeichen

Österreichische Technische Zulassungen (ÖTZ) des OIB - Österr. Institut für Bautechnik für Bauprodukte,
  die weder in Baustoffliste ÖE noch in Baustoffliste ÖA enthalten, und darauf basierende ÜA-Einbauzeichen.

 

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