Wohnbeton
Wohnbau mit zementgebundenen Baustoffen: Lärmschutzelemente
 

 

 

Lärmschutzwände und Absorber-
Elemente aus Holzspanbeton

Holz wird gemeinhin als der typische Natur-Baustoff angesehen. Er kommt in der Natur gebrauchsfertig vor und ist von jeher einer der bevorzugten Werkstoffe für den Lebens- und Wohnbereich.

Die hervorragenden schalltechnischen Eigenschaften des Holzspanbetons, insbesondere der hohe Schallabsorptionsgrad der grobporösen Oberfläche, werden seit 1979 auch bei der Errichtung von Lärmschutzwänden zum Abschirmen des Verkehrslärms an Straßen und Schienen-Verkehrswegen genützt durch Absorberelemente wird eine Minderung des Lärmpegels bei Tunneleinfahrten und durch Gleiseindeckungs Absorberelemente im Schienenbereich bei Tunnelstrecken erwirkt.

   

Lärmschutzwände aus Holzspanbeton

 

Lärmschutzwände aus Holzspanbeton werden entweder als einseitig oder beidseitig absorbierende Wände in Längen von bis 600 cm und in Höhen von 50 cm bis 250 cm produziert.

Einseitig absorbierende Lärmschutzwände bestehen aus lt. statischer Erfordernis bemessenen, Betonelementen auf die an der dem Lärmerreger zugekehrten Seite eine Absorptionsschicht aus Holzspanbeton appliziert wird.

 


Zeichnung: Einseitig absorbierende Lärmschutzwand – Grundriss und Schnit



Einseitig absorbierende Lärmschutzwand mit Holzspanbeton-Absorberschicht

 

 

 

 

 

 

 


 

 


Beidseitig absorbierende Lärmschutzwände bestehen aus lt. statischer Erfordernis bemessenen Betonelementen, auf die an beiden Seiten Absorptionsschichten aus Holzspanbeton appliziert werden, bzw. aus Holzspan-Mantelsteinen unterschiedlicher Dicke, die bereits im Herstellerwerk entsprechend mit Beton verfüllt und armiert werden und unverputzt bleiben. Die Elemente zeichnen sich durch hervorragende Schalldämmung und –absorption aus:

• bewertetes Schalldämm-Maß Rw (C; Ctr) : 32 (-1; -3) dB
• Kennwert LAa,Str. : 8 dB beidseitig „hochabsorbierend“
• Kennwert LAR,Str. : 29 dB

gemäß Prüfbericht Nr. TGM-VA WS 9878 und Nr. TGM-VA WS 9680 der staatl. Versuchsanstalt für Wärme- und Schalltechnik am TGM-WIEN.

 


Beidseitig absorbierende Lärmschutzwand mit Absorberschicht aus Holzspanbeton

 

Die Witterungsbeständigkeit, Brandbeständigkeit, Frost-Tausalz-Beständigkeit und Steinwurfresistenz sind ebenfalls durch Gutachten staatlich akkreditierter Prüfanstalten, sowie in überzeugender Weise seit mehreren Jahrzehnten durch Lärmschutzwände aus Holzspanbeton, dokumentiert.

Lärmschutzwände aus Holzspanbeton-Mantelsteinen werden bei gleicher Kernbetondicke mit verschiedenen Oberflächen-
strukturen hergestellt, so dass durch die in verschiedenen Ebenen liegenden Reflexionsflächen infolge auftretender Interferenzen mit gegenseitiger Auslöschung der Schallwellen die lärmschützende Wirkung noch zusätzlich erhöht wird.

 

 


Zeichnung: Beidseitig absorbierende Lärmschutzwand aus Holzspan-Mantelsteinen - Grundriss
und Schnitt

 

 


Beidseitig absorbierende Lärmschutzwand aus Holzspan-Mantelsteinen

 

Besonders hervorzuheben ist auch die rasche Montagezeit aufgrund des leicht zu manipulierenden Gewichtes der Lärmschutz-Elemente. Diese Elemente werden in die laut statischer Berechnung dimensionierten Stahl- oder Stahlbetonsteher über einem frostfrei gegründeten Streifenfundament bzw. im Bereich geschütteter Dämme auf Bohrpfählen und einem darüberliegenden, entsprechend dimensionierten Betonbalken eingesetzt und dauerhaft verkeilt.

Wechselnde Anordnung und - falls gewünscht - Einfärbung der Holzspan-Mantelsteine, sowie Lasierung mit RAL-Farbtönen, ermöglichen dem Planer seine gestalterischen Vorstellungen in
vielfacher Weise umzusetzen.


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Lärmschutzabsorber-Elemente


Absorber-Elemente aus Holzspanbeton

 

Im Bereich von Tunneleinfahrten schützen Holzspanbeton - Absorberelemente nicht nur die Reisenden, sondern auch die Anrainer vor störendem Lärm.

Gleiseindeckungs-Absorberelemente im Schienenbereich schützen die Fahrgäste vor störendem Lärm in den Tunnelstrecken.

   

 

 

Lärmschutzwand Bogen-Elemente der 3. Generation

Gekrümmte Lärmschutzwände werden mit höchst-absorbierenden Holzbetonabsorberkörpern (19dB) verbaut, um die Beugekante der Lärmschutzwände näher an die Schallquelle zu bringen und dadurch eine noch bessere Schalldämmung zu gewährleisten.

 

 

 

   
   
     
   
     
   
     
   

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